© Rupprechstegen 2011
Sie finden hier Informationen zum Ort und dem herrlichen Wander- und
Erholungsgebiet in der Hersbrucker Alb.
Rupprechtstegen gehört heute zur Gemeinde Hartenstein, zusammen mit den
Dorfgemeinschaft Lungsdorf, die Harnbach-, Stieber- und Grießmühle.
Auf einer 40 Meter über dem Ankatal liegenden Felskuppe, drohnt das zwischen 1862 bis
1864 von Ludwig Jegel (Nürnberger Herausgeber und Redakteur der "Nürnberger Presse")
erbaute Kurhotel. Zu jener Zeit war die Erreichbarkeit des Ortes und damit auch des Hotels
sehr schlecht und der Betrieb ging konkurs.
Mehrfach wechselte das Hotel den Besitzer, doch erst nach dem Bau der Eisenbahnstrecke
von Nürnberg nach Neuhaus an der Pegnitz in den Jahren 1871 bis 1875 stellte sich auch der
Erfolg des Hotels ein. Viele hochgestellte und namhafte Gäste, wie Prinzessin Gisela von
Bayern und auch Richard Wagner hielten sich hier auf. Rupprechtstegen wurde zum
Luftkurort. Um 1900 war das Hotel als Waldrab'sches überregional bekannt.
Während des zweiten Weltkrieges wurde das Hotel 1938 zum Luftwaffen-Lazarett für Beamte
und Offiziere der Luftwaffe. Im Jahre 1953 ging es in den Besitz der Oberfinanzdirektion
Nürnberg über und wurde ab 1966 bis 2001 offiziell als Zollschule genutzt. Seit der
Schließung stand das Gebäude leer, bis es 2008 verkauft wurde.
Wo ist Rupprechtstegen?
GPS-Daten
Längengrad = +11° 28' 55.20" (11.482000 Ost)
Breitengrad = +49° 35' 60.00" (49.600000 Nord)
Luftbild bei Google Maps TM
Rupprechtstegen bei Wikipedia.orgTM
die Turmuhr und die Gemeinde Hartenstein